Auferstanden von den Toten … was macht das für einen Unterschied?

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Auferstanden - Herrlichkeit (c) Photograph: Steffen Bürger 10.04.2017
Auferstanden – Herrlichkeit (c) Photograph: Steffen Bürger 10.04.2017

Jesus ist von den Toten auferstanden.
Das glauben Christen seid 2000 Jahren: Jesus, der Sohn Gottes, ist am Kreuz gestorben, nahm unsere Sünden und Schuld auf sich, weil er ohne Sünde war und er ist am dritten Tage auferstanden. Doch warum soll das eigentlich wichtig sein daran zu glauben – was macht das für einen Unterschied?

Glauben ist die Substanz, mit der wir zu Gott kommen können. Ohne Glauben ist es nicht möglich. Glauben ist wie eine Substanz, die Grenzen überwindet. Glauben ist wie ein Dorn, der die Wand durch sticht, die uns von der Erfahrung der Gegenwart Gottes trennt.

In der Bibel steht:
„Ohne Glauben ist es nicht möglich, Gott zu gefallen. Denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird.“ (Hebräer 11, 6).

Erlösung kann nur stattfinden, solange wir noch im Fleisch sind, also in unserem Körper leben. Denn im Fleisch können wir nur durch den Glauben Jesus begegnen. Ohne Körper, ohne Fleisch gibt es keine Errettung, weil wir durch den Glauben das Fleisch, also die materielle Dimension, überwinden sollen. Nach unserem Tod können wir im Glauben keinen Körper mehr durchstechen, nicht mehr durch die Wand schauen, die uns von Gott trennt. Deshalb musste Jesus auch sterben, denn im Tod starb sein Fleisch und er durch stach die Wand, die uns von Gott trennt.
Mit unseren natürlichen Augen können wir Gott nicht sehen, weil der natürliche Mensch von Gott nicht die Herrlichkeit Gottes besitzt. Glauben ist wie eine Brücke, ein Seil ein Türöffner, ein Durchgang zu Gott, dem Vater. Glauben ist nicht Vermutung oder Zustimmung.

Ohne Glauben ist es nicht möglich, Gott zu gefallen. Im Glauben nimmt Gott uns alles ab, was uns von Gott trennt, was die Herrlichkeit Gottes in unserem Leben verhindert. Wer die Herrlichkeit Gottes nicht an sich trägt, der passt nicht zu Gottes Wesen, das Herrlichkeit und Licht ist. Wer ohne diese Herrlichkeit ihm begegnen würde, der würde so stark von Gottes Herrlichkeit umgehauen, dass er sterben würde. Deshalb können wir auch Gott nicht mit unseren natürlichen Augen sehen, sondern nur mit unseren geistlichen Augen. Es wäre sonst wie ein Verbrennen in einem so grellen Licht, dass nicht aushaltbar wäre. Nur durch Jesus können wir Gott sehen, weil wir sein Wesen in uns tragen und deshalb seine Herrlichkeit und sein Licht. Das geht, wenn wir uns von Jesus reinigen lassen, von dem, was uns von Gott, dem Vater, trennt: Von unseren Sünden. Dafür ist Jesus gestorben und hat sein Blut vergossen: Für uns hat er das getan.

So ist es auch für immer zu spät, nachdem wir gestorben sind und Gott sehen, seine Erlösung anzunehmen. Wenn wir gestorben sind, dann können wir nicht mehr das Blut Jesu auf unser Fleisch anwenden. Wenn unser Körper gestorben ist, kann unser Körper und Geist nicht mehr gereinigt werden durch das Blut Jesu. Es ist in dem Zustand, den es vor unserem Tod hatte: Rein oder unrein. Das Blut Jesu reinigt uns zu Lebzeiten von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir tot sind, kann es uns nicht mehr reinigen. Denn wenn wir gestorben sind, sehen wir Jesus in seiner Herrlichkeit. Wenn unser Wesen und unser Geist nicht seine Herrlichkeit besitzt, wird mit unserem leiblichen Tod auch unser Wesen sterben. Es ist ein ewiger Tod. Denn unser Wesen ist noch immer durchdrungen von der Dunkelheit der Sünde, die uns die Herrlichkeit nimmt und uns von Gott trennt solange der Glauben an den Tod und die Auferstehung und an die reinigende Kraft Blutes Jesu uns nicht befreit hat von der Sünde und dem Tod.

Nach unserem Tode werden wir uns unserer Wahrheit bewusst: ewige Herrlichkeit und ewiges Leben oder ewige Dunkelheit und ewiger Tod. Wenn wir unseren Körper verloren haben, ist Jesus in seiner Macht und Herrlichkeit für jeden sichtbar. Wenn er sichtbar ist, braucht es keinen Glauben mehr, die Wand zu „durchstechen“, die uns von Gott trennt. Für den, der die befreiende Macht des Blutes Jesu nicht angenommen hat, ist es dann zu spät und er wird niemals die Herrlichkeit Gottes sehen, sondern nur die Dunkelheit, in der er vorher gelebt hat, bleibt ewig. Wer Jesus angenommen hat, für den ist die Herrlichkeit Gottes nun vollkommen geworden und der hat ewiges Leben. Der Glaube hört niemals auf.

Gebet um Errettung:
Herr Jesus Christus, ich erkenne an, dass ich ein Sünder bin und deine Erlösung brauche. Ich glaube, dass du am Kreuz für mich gestorben und auferstanden bist und dein Blut vergossen hast, damit ich befreit von Sünde und Schuld leben kann. Ich erkenne an, dass ich bisher nicht immer so gelebt habe, wie du es wolltest. Bitte vergib mir meine Schuld. Ich lade dich, heiligen Geist, in mein Leben ein. Ich bitte dich, die Herrschaft über mein Leben zu nehmen und mein Leben zu lenken. Ich danke dir, dass du in mein Leben gekommen bist. Erfülle es ganz mit deiner Herrlichkeit.
AMEN

(c) Steffen Bürger

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