Jesus sagt zu Simon: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen“

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Der Fels (c) Foto: Steffen Bürger (Mai 2018 Düsseldorf)
Der Fels
(c) Foto: Steffen Bürger
(Mai 2018 Düsseldorf)

„Du bist Petrus, und auf diesen Felsen* werde ich meine Gemeinde bauen, und alle Mächte des Todes können ihr nichts anhaben. (Mt 16:18 NeÜ)

Gleich nachdem der Heilige Geist ausgegossen wurde und der Erweckung der ersten Gemeinde sind von den Wundertaten des Petrus zu lesen, wie er umher zog und wie die Menschen ihn suchten, weil auf ihm eine Salbung lag, die ziemlich sicher eine Heilung und ein Heilungswunder oder eine andere Wiederherstellung hervorrief. (Apostelgeschichte 9, 32-43)

Jesus hat diese Kraftwirkungen des Heiligen Geistes in Petrus gemeint, als er sagte, dass er auf diesen Felsen seine Gemeinde bauen will.
Es ist der Geist gewirkte, unerschütterliche, Glaube des Petrus, die Nachfolge, der Gehorsam des Petrus, der Zeichen und Wunder hervorruft, weil Jesus sich dazu stellt. Darauf stellt Jesus seine Gemeinde.

Dies ist einerseits Mahnung, so zu leben, wie Petrus und das Wort so zu verkündigen. Und andererseits Kennzeichen: Eine Gemeinde ist auf die Kraftwirkungen des Heiligen Geistes gebaut. Das ist der Fels, auf dem die Gemeinde steht: Die lebendigen Zeichen des Anbruchs des Reiches Gottes und der Liebe Gottes: Zeichen und Wunder.

Jesus sagt ihm auch in Mt 16:19: Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein. (Lut 17)

Diese Stelle über Petrus ist sehr bezeichnend, weil sie im Zusammenhang mit der Frage nach der Identität von Jesus als dem Christus steht. Jesus fragt seine Jünger, für wen die Leute den Menschensohn halten. Die Jünger antworten, manche hielten ihn für Johannes den Täufer, Jeremia oder Elia, mit Referenz auf seine großartigen Zeichen und Wunder. Petrus erkennt, dass Jesus der Messias ist. Jesus bestätigt ihm, dass Petrus das nur wissen kann, weil ihm der Vater im Himmel das offenbart hat (Matthäus 16,17). Mit diesem Wissen erhält er seine Berufung und seinen kraftvollen, geistlichen Namen, Petrus, der Fels, zu sein.

Das bedeutet auch, dass der Menschensohn, der Christus in seiner menschlichen Natur (natürlich mit den göttlichen Eigenschaften) der Vorreiter für dieses Leben ist, dem Zeichen und Wunder nachfolgen. Er hat sie auf Petrus übertragen. Und seine Gemeinde ist auf dieses Merkmal gebaut.
Die Gemeinde Jesu operiert in Zeichen und Wundern des Christus. Dies ist Ausdruck der Liebe Gottes und Ausdruck des angebrochenen Reiches Gottes.

Dass Simon (auf Deutsch „Halm“) nun von Jesus den Namen Petrus (auf Deutsch: „Fels“), bekommt, ist die Berufung Jesu, auf die Jesus später zurück greift, nachdem Petrus kläglich versagt hat als er Jesus drei Mal verleugnete, als Jesus verhört wurde. Hier hatte Petrus kläglich versagt, der ihm versprochen hatte, ihm bis in den Tod treu sein zu wollen und umso mehr deshalb eigentlich hätte zu Jesus stehen müssen.

In seiner menschlichen Natur ist er wetterwendisch und schwach – Simon („Halm“).
Doch in seiner geistlichen Natur, im Geist Gottes ist er Petrus, der Fels sehr stark. Auf diesen Fels, auf diesen Geist Gottes, der sich in einer Person durch Glauben so manifestiert, wie bei Petrus, hat Jesus seine Gemeinde gebaut – auf sein Beispiel: Der schwache Mensch, der durch den Glauben starke, großartige Zeichen und Wunder wirkt.
Das ist der Fels des Petrus und das gilt für jeden, der Jesus angenommen hat und ist Schlüsselmerkmal für jede Gemeinde.
Was macht nun einen Christen und somit Gemeinde aus?
1. Wem offenbart wird, dass Jesus der Christus ist, der gehört zur Gemeinde Jesu Christi. (Matth 16,17) Offenbarung ist mehr als nur Wissen.
2. Er ist seiner Natur nach ein schwacher Mensch, wie Simon, (Namensbedeutung: „Halm“).
3. Ein schwacher Mensch wird stark, wenn er den Geist Gottes hat – (Namensbedeutung: „Fels“). Das heißt, dass er Einblick hat, dass Jesus der Christus ist.
4. die erste Gemeinde entsteht durch eine vom Heiligen Geist inspirierte Predigt. (Vorbild: Pfingstpredigt des Petrus)- 3000 Menschen kamen durch diese Predigt zum Glauben an Jesus Christus.
5. Zeichen und Wunder folgen normalen Menschen, die Jesus persönlich kennen gelernt haben, ihm nachfolgen, indem sie seinen Willen tun. Das geht, weil sie seinen Heiligen Geist haben. (Apg 9 32-43-> nachprüfen)

GEBET:
Danke, Herr Jesus Christus, dass du mich erwählt hast. Ich bin wie ein Halm, ein schwacher Mensch. Doch du wirkst Zeichen und Wunder durch mich, weil ich deiner Stimme folge und deinem Wort gehorche. Danke, dass dein Tod am Kreuz, dein Blut, deine Auferstehung alles verändert haben: Ich bin nun ein Bürger des Königreiches Gottes und lebe in deiner Vollmacht, der Vollmacht des Schöpfers. Danke, dass deine Liebe mich so durch und durch liebt und angenommen hat und das alles, was ich ab jetzt tue, auf deiner Liebe basiert.
AMEN

(c) Steffen Buerger

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