Im Himmelreich sind die Gesetze dieser Welt nicht gültig

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Wolkenstraßen wie Sonnenstrahlen in mehrere Himmelsrichtungen gleichzeitig geweht (c) Foto: Steffen Bürger (17.06.2017)
Wolkenstraßen wie Sonnenstrahlen in mehrere Himmelsrichtungen gleichzeitig geweht
(c) Foto: Steffen Bürger (17.06.2017)

Die Gesetze des Himmelreiches sind anders, als wie wir sie von dieser Welt kennen. Wenn ich von Himmelreich spreche, dann rede ich von der Dimension der Ewigkeit. In der Ewigkeit gibt es keine Vergangenheit oder Zukunft. Im Himmelreich ist keine Zeit.

Im Himmelreich gibt es keine Gravitation, Schwere, keine Zeit. Alles ist ohne Dunkel, Farben sind intensiv. Im Himmel gibt keine Schmerzen, kein Alter, kein Leiden und kein Geschrei. (Off 21,4) Im Himmelreich ist die Liebe unaussprechlich. Es gibt keinen Tod mehr, nichts vergeht. Und alles lebt.

Die Gesetze des Himmelreiches sind genau umgekehrt, als die Gesetze dieser Welt. Wobei man doch erwarten würde, das gerade spirituelle Menschen, besonders religiöse und geistliche Leiter, Gebildete das Himmelreich bewohnen werden, sagt Jesus: Mt 5,3 „Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.“ Wobei man doch erwarten würde, dass besonders gesittete Menschen im Himmelreich zu finden sein werden, sagt Jesus genau das Gegenteil, als er zu einer Gruppe religiöser Menschen spricht: „Ich möchte klarstellen, dass die Betrüger und die Huren eher als ihr ins Reich Gottes kommen werden.“ (Mt 21,31)

Die geistlichen Gesetze sind genau anders herum, als die Gesetze dieser Welt:
Petrus und Jesus gehen auf dem Wasser. (Mt 14, 28; Mk 6, 48)
Jesus sagt: Wer glaubt und nicht in seinem Herzen zweifelt, der spreche zu diesem Berg, dass er sich hinwegsetze und er setzt sich hinweg. (Mt, 17, 20; Mt 21,21; Mk 11, 23)
Wer gibt gewinnt hinzu. (Mt 6, 37-44; Mk 8, 1-8)
Wer verliert, gewinnt. (Phil 2, 8-9)
Wer Machtmissbrauch ausübt, wird erniedrigt werden (Lk 1,52)
Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. (Mt 23, 11; Lk 14, 11; Lk 18,14; )
Wer sich selber stirbt, wird ewig leben (Mt 10, 39)
Wer sich selbst nur auf sich verlässt, wird verlassen werden (Lk 9, 25)
Wer sein Leben erhalten will, wird es verlieren. (Mt 10, 39; Mt 16, 25)

So wird das Himmelreich auch ewig bestehen, wenngleich diese Welt und diese Weltordnung vergehen. Wenn durch Jesus Christus nun das Himmelreich nahe herbei gekommen ist, dann ist das Ende dieser Welt nah. Es bedeutet auch, dass jeder, der glaubt, Zugang zum Himmelreich und der übernatürlichen Kraft Jesu haben kann.
Jesus sagt, dass das Himmelreich ist angebrochen ist, wenn ER dämonische Mächte vertreibt. (Mt 12,28)

Es gibt auch Momente, an denen das Himmelreich in unserer Welt sichtbar wird. Das ist immer dann, wenn Jesus aktiv wird. In solchen Zeiten werden auch die üblichen Naturgesetze außer Kraft gesetzt. Alles ist dann möglich.

Im Himmelreich gelten geistliche Gesetze. Diese sind unumstößlich. Wie wenn ein Magnet filigrane Eisenspäne anzieht und wenn etwas fehlen würde, so muss und wird die Lücke anders gefüllt werden, damit die Harmonie wieder hergestellt würde. Das, wiederum erzeugt eine Lücke woanders. Sünde verursacht Lücken und Lücken und Lücken, weil immer wieder irgendwo etwas fehlt. Im Himmelreich muss alles ganz genau passen, damit die Ordnung bestehen bleibt. Jesus hat diese Lücken gefüllt, indem er den Preis bezahlte, mit seinem Blut am Kreuz von Golgatha.

Das geistliche Gesetz ist da ganz streng. Jesus sagt: alles ist gezählt. Sogar deine Haare.(Mt 10,37; Lk 12,7) Nichts geht im Himmelreich verloren – keine Tat auch nicht die einzelnen Motive der Taten. (Lk 12, 4-8; Mt 10, 28-33)

Jesus hat von sich gesagt, dass er der einzige Weg in das Himmelreich ist. (Joh 14,6). Immer dort, wo Jesus aufgetreten ist, wurde das Himmelreich sichtbar. Jesus ist der Zugang zum Himmelreich. Er sagt: „Ich bin das Tor. Wenn jemand durch mich hineinkommt, wird er gerettet.“ (Joh 10,9) Auch heute, wenn Jesus auftritt, geschehen Dinge, die das gewohnte Denken übersteigen: „Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote werden auferweckt, Armen wird gute Botschaft verkündigt.“ (Mt 11,5)

Der Glaube an Jesus Christus ist übernatürlich. Dort, wo Glaube an ihn gelebt wird, wird seine Macht lebendig. Die Gesetze dieser Weltordnung werden außer Kraft gesetzt und die Gesetze des Himmelreiches treten in Kraft.
Das bewirkt der Glaube an Jesus Christus.

Gebet:
Herr Jesus Christus, ich möchte mit dir verbunden sein. Lass deine Wirklichkeit in meinem Leben wahr werden. Ich möchte dich sehen und Zugang zu deinem Reich bekommen. Ich glaube, dass du die Tür bist. Bitte öffne mir. Du sagst: „Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan.“ Ich klopfe an, ich suche und ich bitte dich: Zeig dich mir. Danke, dass du zu deinem Wort stehst. Du tus das, was du sagst. Ich möchte dich sehen. Vergib mir meine Schuld und erlöse mich, indem du in mein Leben kommst. Ich gebe dir mein Leben und bitte dich, es zu lenken. Komme in mich und setze mich frei. Erfülle mich mit der Kraft deines Heiligen Geistes. Danke, dass du das tust, weil du es in deinem Wort gesagt hast.
AMEN

(c) Steffen Bürger

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